Aktuelle Baustellendokus rund um das Projekt Stuttgart 21.
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Mit dem Pfaffensteigtunnel will die Deutsche Bahn zeigen, wie schnell man einen Tunnel planen und bauen kann. Als Anschlussprojekt von Stuttgart 21 verbindet der rund 11 Kilometer lange Tunnel die Gäubahn mit der neuen Verkehrsdrehscheibe am Stuttgarter Flughafen und dem neuen Stuttgarter Bahnknoten. So wird die Bahnstrecke nach Zürich fit für den Deutschlandtakt. Mit dem Pfaffensteigtunnel wird erstmals ein Infrastrukturgroßprojekt der Bahn in sämtlichen relevanten Leistungsphasen als Partnerschaftsmodell Schiene realisiert. Ziel des Partnerschaftsmodells Schiene ist es, Zeit und somit auch Kosten zu sparen. So werden Prozesse beschleunigt, indem sich alle Partner der Allianz bereits in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung der Gewerke einbringen und sich nicht erst wie bisher von der Ausführungsplanung an beteiligen. Dabei wird kein bilateraler Vertrag mit einem Auftragnehmer geschlossen, sondern ein Mehrparteienvertrag – also ein Vertrag mit allen Auftragnehmern. Allianzpartner sind Geoconsult, FCP, IC-Consulenten, Züblin, Wayss & Freytag, Strabag, Rhomberg, Swietelsky, Spitzke und Hörmann. Mehr Infos zum Pfaffensteigtunnel: https://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/projekt/anschlussprojekte/pfaffensteigtunnel/ #stuttgart21 #deutschebahn Über das Projekt Die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH (PSU) ist als Teil der Deutschen Bahn dafür zuständig, die Weichen für den Eisenbahnverkehr der Zukunft zu stellen. Denn: Stuttgart 21 ist viel mehr als ein Bahnhof und die DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH ist viel mehr als Stuttgart 21. Die Projektgesellschaft realisiert die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart mit vier neuen Bahnhöfen, 56 Kilometern Tunnel und 42 Brücken. Als Vorreiter für die Digitalisierung der Bahn in ganz Deutschland treibt das Team der DB Projekt Stuttgart–Ulm GmbH das Pilotprojekt Digitaler Knoten Stuttgart voran. Mit weiteren Zukunftsprojekten wie dem Pfaffensteigtunnel macht die PSU den Südwesten fit für den Deutschlandtakt. Stuttgart 21 ist die komplette Neuordnung des Bahnknotens Stuttgart. Das Gemeinschaftsprojekt wurde 2009 mit dem Finanzierungsvertrag von Bund, Land Baden-Württemberg, Landeshauptstadt Stuttgart, Verband Region Stuttgart, Flughafen Stuttgart GmbH und der Deutschen Bahn beschlossen. Gebaut werden: - vier neue Bahnhöfe - 56 Kilometer Tunnelröhren - 11 Tunnel - 42 Brücken - rund 100 Kilometer neue Gleise, die mit bis zu 250 km/h befahren werden Die Neubaustrecke (NBS) Wendlingen–Ulm ist als Bestandteil der Aus- und Neubaustrecke Stuttgart–Augsburg ein rund 60 Kilometer langer Baustein im Hochgeschwindigkeitsnetz der Deutschen Bahn und Teil des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm. Gebaut wurden: - 61 Kilometer Tunnelröhren - 12 Tunnel - 37 Brücken - rund 120 Kilometer neue Gleise, die mit bis zu 250 km/h befahren werden - Bahnhof Merklingen (ergänzend zum Projekt) Die Schnellfahrstrecke ist seit Dezember 2022 in Betrieb.